Manifest · EnjAIra
Gute Musik. Mit oder ohne KI.
Hier zählt nur eine Frage: Ist es gut?
Das Werkzeug ist egal. Eine Gitarre, ein Sequencer, ein sündhaft teures Studio oder eine künstliche Intelligenz: Kein Instrument hat je einen guten Song garantiert, und keines hat ihn je verhindert.
Seien wir ehrlich: Von Menschen gemachte Musik kann grauenhaft sein. Durch einen Anti-KI-Detektor zu schlüpfen beweist nichts – außer, dass man durchgeschlüpft ist. Musik ist nicht gut, weil sie menschlich ist, und nicht schlecht, weil sie es nicht ist.
Hier gibt es weder Dogmen noch Detektoren. Keine Software beurteilt, wie ein Stück entstanden ist, ohne es je anzuhören, kein Etikett wird vorab aufgeklebt.
Wir wählen mit den Ohren und mit dem Bauch. Ein Mensch hört zu, ein Mensch entscheidet, ein Mensch steht für seine Wahl ein. Dieser Geschmack ist subjektiv, streitbar – und wir stehen dazu: Genau das wird keine Maschine je für uns tun.
Wir verteidigen die Künstler: ihre Rechte, ihre Stimme, ihre Arbeit. Am Fließband produzierte Tracks, die die Plattformen überschwemmen sollen, haben hier keinen Platz. Doch jede mit KI entstandene Musik zu verurteilen, hieße, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
Schutz, ja. Dogmatismus, nein.
Mit den Ohren. Mit dem Bauch. Ohne Vorurteile.